Unruh, Wilder und Knöppler – Rück- und Ausblick bei Leselust e.V.
Unruh, Wilder und Knöppler – Rück- und Ausblick bei Leselust e.V.

Unruh, Wilder und Knöppler – Rück- und Ausblick bei Leselust e.V.

Unruh, Wilder und Knöppler – Rück- und Ausblick bei Leselust e.V.

Die ersten beiden Lesungen des Jahres liegen bereits hinter uns.

Liebe Lesefreunde,
die beiden ersten Lesungen des Jahres liegen hinter uns. Die Autoren und damit auch wir durften uns jeweils über einen gut besuchten Spiegelsaal freuen, als im Januar Elli Unruh aus „Fische im Trüben“ und im Februar dann Nick Wilder aus „Vaterliebe“ gelesen haben.

Vor knapp 90 Bücherfreunden präsentierte Elli Unruh die Geschichte einer mennonitischen Familie, zwischen Kasachstan und Deutschland. Die junge Autorin war eigens aus Stuttgart angereist, um in bildhafter, poetischer Sprache über die Heimat ihrer Familie zu berichten. „Auch einige Besucher versichern sich im Pausengespräch ihrer eigenen Geschichte. Holger Stamm aus Wilster hat selbst mennonitische Vorfahren, andere beziehen sich auf russlanddeutsche Nachbarn als Beweggrund, zur Lesung zu gehen“, heißt es im Artikel der shz vom 20. Januar 2026.
Bild: Screenshot Wilstersche Zeitung

Ein Leseerlebnis mit Nick Wilder

Von einem „Leseerlebnis“ berichtet die shz dann im Februar und nachdem Ex-Traumschiffarzt Nick Wilder zur Premierenlesung nach Wilster gekommen war.
Im Wilsteraner Spiegelsaal las Nick Wilder vor rund 100 Gästen aus seinem Roman „Vaterliebe“. Darin verarbeitet er NS-Verstrickungen auf fiktiver Ebene. In Wilster nahm er seine Zuhörer aber auch mit auf eine ganz persönliche Reise in die Vergangenheit.
„Diese Stimme, diese Ausstrahlung! Der Schauspieler Nick Wilder zog das Publikum vom ersten Augenblick an in den Bann. Und er brachte dazu auch noch eine aufwühlende Geschichte mit“, berichtet Gabriele Knoop für die Wilstersche Zeitung. Und: „Ergreifend“ hätten viele Gäste die Lesung und Wilders Präsentation empfunden. Wohingegen der Autor wiederum über den schönen Spiegelsaal samt Ambiente geschwärmt haben soll.
„Die Lesung am 18.02.26 mit Nick Wilder war mal wieder ein voller Erfolg. Der Saal war komplett ausgebucht und viele Leute standen auf der Warteliste. Im ersten Teil der Lesung erzählte er aus seinem Leben, seiner Kindheit, die immer latente Angst vor dem Vater und wie es dazu kam, dass er das Buch „Vaterliebe“ zusammen mit seinem Co-Autor Richard Opper geschrieben hat. 
Die beeindruckende Stille im Spiegelsaal während seines Vortrages sagte im Grunde alles. Die Leute waren sehr bewegt.
Im zweiten Teil las Nick Wilder Passagen aus dem Buch, die man aufgrund seiner vorherigen Ausführungen gut zuordnen konnte“, fasst Karin Labendowicz, Leiterin der Stadtbücherei Wilster, den gelungenen Abend zusammen.

Impressionen zur Lesung mit Nick Wilder, Fotos: Bertram Solcher

Und so geht es in der kommenden Woche weiter: Florian Knöppler stellt sein Buch „Mit dem ersten Licht“ vor.

Arne hat eine liebevolle Familie, gute Freunde und allen Grund, mit seinem Leben zufrieden zu sein. Und doch ist er in einer tiefen Einsamkeit gefangen. Erst als er die faszinierende Laura kennenlernt, gelingt es ihm, sich aus seinem Schneckenhaus zu befreien. Zum ersten Mal in seinem Leben spürt er echte Nähe. Doch er ahnt nicht, womit Laura zu kämpfen hat. So ist es fast zu spät, als Arne erkennt, dass nicht nur er auf Laura angewiesen ist, sondern auch sie seine Unterstützung braucht. Siehe auch die Rezension von Jürgen Deppe beim NDR.


Florian Knöppler liest liest am Mittwoch, dem 18. März 2026, um 19:30 Uhr, im Spiegelsaal des Neuen Rathauses. Bitte melden Sie sich zur Lesung an bei der Stadtbücherei WilsterTelefon 04823/921336. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns jedoch wie immer sehr über Ihre Spende und sind auch darauf angewiesen; ohne Ihr Engagement können wir keine Autoren engagieren.


Text und Gestaltung: Heike Pohl
Fotos: Bertram Solcher, mit freundlicher Genehmigung
Presse: shz/Wilstersche Zeitung, mit freundlicher Genehmigung

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